DepotWatch Orange

Hilfe

Wie die App bedient wird, nach Themen sortiert. Das Sicherheitskonzept dahinter steht auf „So funktioniert's“; hier geht es um die Handgriffe.

Adress-Watchlist und Sicherheit

Adressen beobachten, ohne dass jemand deine Schlüssel braucht.

Watch-only und getrennt vom Buchungsteil

Die Watchlist ist eine eigene Liste von Bitcoin-Adressen oder xpubs, die du beobachten willst. Sie hat mit deinen erfassten Transaktionen bewusst nichts zu tun.

Der Grund: Buchhaltungspositionen und tatsächliche UTXOs lassen sich nicht zuverlässig 1:1 abbilden — mehrere Käufe landen oft in einem einzigen UTXO. Deshalb rechnet der Buchungsteil mit deinen Angaben und der Sicherheitsteil mit den Daten der Blockchain, ohne dass eines das andere verfälscht.

Adresse hinzufügen

Unter Watchlist trägst du Adresse oder xpub ein, dazu ein Label und optional Tags wie kyc oder hardware-wallet.

Die Adress-Watchlist mit beobachteten Adressen, Labels und Tags
Die Adress-Watchlist mit beobachteten Adressen, Labels und Tags

Ein xpub gibt die gesamte Transaktionshistorie einer Wallet preis, nicht nur eine Adresse. Trage ihn nur ein, wenn dir das bewusst ist.

Was geprüft wird

  • Adress-Wiederverwendung — dieselbe Adresse mehrfach als Empfänger verwendet.
  • Public-Key-Leak — bei Legacy-Adressen wird der öffentliche Schlüssel beim ersten Ausgeben sichtbar.
  • Address Poisoning — Staubbeträge von optisch ähnlichen Adressen, ein verbreiteter Betrugsversuch.
  • Adresstyp — Hinweis auf modernere Formate (SegWit, Taproot) mit besserer Privatsphäre und niedrigeren Gebühren.
  • Privacy-Score — heuristische Einschätzung je UTXO.

Woher die Daten kommen

On-Chain-Daten holt die App von dem Explorer, der in den Einstellungen steht — standardmäßig mempool.space.

Dabei erfährt der Anbieter, welche Adressen dich interessieren, verbunden mit deiner IP-Adresse. Das ist der Preis eines öffentlichen Dienstes. Wer das vermeiden will, trägt unter Einstellungen → Explorer einen eigenen Server ein; dann verlässt keine Adresse dein Netz.

Portfoliodaten werden dabei nie übertragen — nur die Adressen, die du selbst eingetragen hast.